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Einweihung der tollen Graffittiwand

Bild1.jpgTrotz Regen hat die Grundstufe es sich nicht nehmen lassen, am 15.11.2016 die tolle Graffittiwand hinter dem Neubau einzuweihen. Alle Tiere der Grundstufe sind dort abgebildet und die Bilder sind ganz toll geworden. Wir haben zusammen gesungen und Wunderkerzen abbrennen lassen. Dann ging´s schnell ins Trockene zu unserem „tierischen" Frühstücksbuffet. Dort konnte man z.B. Eulenmuffins, Bild3.jpgDelfinkekse, Elefantenbrot und Pinguinsnacks essen. 

 

Das hat großen Spaß gemacht und wir sind stolz auf unsere tolle Graffittiwand

Die Delfinen-Klasse

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 Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule nimmt zum fünften Mal an bundesweitem Vorlesetag teil

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WIESBADEN - Bei ungemütlichem, regnerischem Wetter, lässt es sich drinnen doch viel besser genießen. Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Gräselberg machte es sich daher am bundesweiten Vorlesetag richtig kuschelig in den Klassenräumen. Rund 150 Schüler tummelten sich in der Aula der Schule mit Vorfreude auf die Vorlesestunden. Schulleiterin Susanne Breuer-Klein hatte aber, bevor es losging, noch eine besondere Ankündigung: Acht Schüler wurden für den 10. Platz beim Bundesfinale der Paralympics im Schwimmen ausgezeichnet. Sie waren im Sommer nach Berlin gereist, um am Finale teilzunehmen, und bekamen dafür am Freitag eine Urkunde überreicht.

Im Vorfeld zwei Geschichten ausgesucht

Vorlesetag 1.jpgDanach begaben sich Schüler und Vorleser in die Klassenräume. „Die Schüler haben sich schon im Vorfeld mit den verschiedenen Geschichten auseinandergesetzt und sich zwei ausgesucht, die sie heute hören wollen“, erklärte Eva Zackl, Lehrerin und Teil des Vorbereitungsteams. Geschichten, wie der „Räuber Hotzenplotz“ und „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“, konnten die Schüler sich anhören. Aber auch für die Älteren gab es Geschichten, wie „Letztendlich sind wir dem Universum egal“. Die Klassenräume waren abgedunkelt und nur mit Kerzen oder Lichterketten beleuchtet. Teilweise lagen auch riesige Kissen auf dem Boden. Das sorgte für eine rundum gemütliche Atmosphäre.
Insgesamt elf Vorleser lasen den Schülern in zwei Etappen vor. „Hauptsächlich sind das ehemalige Kollegen oder Freunde und Verwandte der Lehrer“, betonte Zackl. Simone Schirling, eine Freundin von Eva Zackl, brachte die Geschichte „Als der Lange seine gute Laune verlor“ mit. „Ich lese unheimlich gern vor“, sagte die gelernte Erzieherin. „Das Schönste am Tag ist, wenn die eigene Freude auf die Kinder überspringt.“ Jeder wurde in die Geschichte mit eingebunden und zum Mitmachen animiert. Die Geschichte handelte von Herr Lange, der schlecht gelaunt war. Er hatte seine gute Laune verloren und suchte nach ihr. Niko, einer der Schüler, fand das Vorlesen toll. Am besten habe ihm aber Herr Lange mit guter Laune gefallen.
Anschließend sang Eva Zackl noch ein Lied über gute Laune mit den Kindern, bis es zur Mittagspause läutete. Andere Gruppen bastelten Karten oder malten Bilder passend zu ihrer Geschichte.
„Seit fünf Jahren nehmen wir nun schon mit der ganzen Schule am Vorlesetag teil“, erzählte Zackl. „Es ist was ganz Besonderes für die Kinder, da der Tagesablauf so außergewöhnlich ist. Den Zauber des ganzen Tages kann man überall spüren.“ Auch der 14-jährige Ben las den Schülern jetzt schon das zweite Jahr in Folge vor. „Letztes Jahr habe ich hier ein Praktikum gemacht und wurde gefragt, ob ich nicht auch etwas vorlesen mag“, sagte er. „Das hat mir gut gefallen und den Kindern anscheinend auch.“ Das Besondere an diesem Tag sei, dass er sich nur um Geschichten drehe, erklärte Lisa Vogt, Leiterin des Vorbereitungsteams. „Das Buch ist immer noch sehr wichtig, auch wenn andere Medien immer interessanter werden. Wir wollen das Lesen auch weiterhin unterstützen.“


Auszug aus dem Wiesbadener Kurier vom 19.11.2016


Direktlink:
Unser Vorlesetag hat es in die Zeitung geschafft, toll!

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/bodelschwingh-schule-nimmt-bereits-zum-fuenften-mal-an-bundesweitem-vorlesetag-teil_17480901.htm


Graffiti!

​​Viele Jahre sah die Mauer so aus:

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Doch dann hatten unsere Schülerinnen und Schüler eine super Idee:
Jetzt sieht die Mauer so aus:

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Dieses wunderschöne Unterwasser - Mosaik

ziert nun unseren Schulhof


 

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Bild17.jpg     Bild18.jpg  Bild19.jpg

Bild20.jpgBild21.jpgEntstanden ist es Ende September -  angeleitet und unterstützt von beiden Künstlerinnen Sonja Welp und Veronika Fass haben knapp 40 Schülerinnen und Schüler unserer Schule Unterwasser-Bilder gemalt, in Mosaik-Vorlagen    umgesetzt und die Motive Steinchen für Steinchen nachgelegt und aufgeklebt.


 

Bild22.jpgDie unterschiedlichsten Objekte sind dabei herausgekommen: vom Delfin und dem Schätzetaucher über  Spongebobs Ananas-Haus bis zu vielen fantasievollen Fischen und einem U-Boot ist alles vertreten.

Die Aktion wurde finanziert über das Kulturgeld und den Förderverein.

 

Eva Moore



 
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Wiesbadenen Kurrier, 2.7.2016

Stiftung "Written Art Foundation" lädt zur Preisverleihung ins Rathaus

Written Art.jpgVon Angelika Eder

WIESBADEN - Zur Rettung der Schreibschrift, 2010 von Professor Heinz Kroehl und Christian Boehringer, Inhaber des Pharmaherstellers Boehringer Ingelheim, gegründet, hatte die Stiftung „Written Art Foundation“ Wiesbadener Schüler nun zum fünften Mal mit einem Wettbewerb dazu motiviert, sich aktiv mit der Handschrift zu beschäftigen. Die Preisverleihung im Rathaus zeigte, mit welch’ großem Erfolg sie ihr Ziel verfolgt: 1200 Neun- und Zehntklässler unterschiedlicher Schulformen waren der Aufforderung gefolgt „Interpretiere Kunst! Schrift wird zum Bild“.

Während einer Schulstunde hatten sie sich aus drei abstrakten Werken der „Art of Writing Collection“ ein Bild ausgesucht und dieses handschriftlich auf zwei DIN-A-4-Seiten interpretiert. Zur Wahl standen „Mu - Nichts“ von „Morita Shiryû“, einem Pionier der modernen Kalligrafie in Japan, „Das Tor zum Paradies“ des Syrers Khaled Al Saai, der in seinen Bildern mit der arabischen Kalligrafie arbeitet, und der „Abgarkopf“ von Georg Baselitz, dessen Bilder bekanntlich „auf dem Kopf stehen“: Die Werke stellte Christian Boehringer mit dem Hinweis vor, dass abstrakte Kunst und Handschrift gleichermaßen Inhalt vermitteln und persönliche Emotionen.

Der anspruchsvollen Aufgabe der Stiftung hatten sich Jugendliche sowohl aus Gymnasien als auch Gesamt- und Förderschulen im Rahmen ihres Unterrichts gestellt und dabei die Gelegenheit genutzt, frei zu schreiben – ohne Rücksicht auf Rechtschreibung oder Schönschreiben. Dass die Resonanz von Jahr zu Jahr größer wird, verdankt man laut Raoul Kroehl, dem Sohn und Unterstützer des Stiftungsgründers, der Unterstützung durch Schuldezernentin Rose-Lore Scholz. Sie habe dafür gesorgt, dass eine Stiftung mit Sitz in Frankfurt mit dem „Wiesbadener Modell“ aktiv wurde.

Aus den Einsendungen wurden von der neunköpfigen Jury unter Leitung des Vorstands Professor Ralf Radlanski von der Freien Universität Berlin 50 Arbeiten prämiert und in einem Buch zusammengestellt: Die Texte sind darin sowohl handschriftlich nachzulesen als auch im Transkript. Alle jungen Autoren erhielten über diese Auszeichnung hinaus Jugendbücher sowie eine Einladung zum „Sommer-Schreib-Camp“ während der Sommerferien im Schloss Reichartshausen an der EBS-Universität.

Über die zum Abschluss verlosten vier Hauptpreise, darunter zwei Longboards, freuten sich Karolina Draczyk, Celina Schäfer, Doreen Schell und Felix Wilhelm Wahl. Dem Leibnizschüler war darüber hinaus eine weitere Auszeichnung zuteil geworden: Er durfte dem Publikum im Festsaal des Rathauses seine Interpretation des Baselitz-Werkes vorlesen und beeindruckte die Zuhörer ebenso wie die Martin-Niemöller-Schülerinnen Aisha Aurora und Luana Celentani. Die Teilnehmer des Wettbewerbs genossen die Veranstaltung sichtlich, sodass sie gewiss nicht vergessen, was ihnen Boehringer, Kroehl, Radlanski und natürlich auch Scholz als Politikerin und ehemalige Lehrerin eindringlich vermittelten: „Schreibschrift ist mehr als schönes Schreiben. Dabei werden Synapsen im Gehirn trainiert.“​


 

Zoff im Beet


 
Was ist denn in unserer Aula los? Sprechende Pflanzen und Käfer? Eine riesige Karotte mit Ohren? Ein tanzender
Schmetterling? Ein brennender Busch? Wie kann das sein? Am Dienstag, den 14. Juni besuchte uns die Theatergruppe „Komiko“ der Max Kirmse Schule aus Idstein. Die Gruppe hat das Stück „Zoff im Beet“ für die diesjährigen
Schultheatertage eingeübt und ist anschließend damit auf „Tournee“ gegangen.
Die Geschichte:Komito1.jpg

Ein Gärtner wässert seine Blumen aus Versehen mit Gehirnwachstumsdünger. Die Blumen, der Marienkäfer und die
Fliege beginnen daraufhin zu sprechen. Sie wollen weg von der Wiese und die Welt kennen lernen. Deshalb begeben sich auf eine abenteuerliche Reise und landen schließlich in einer Großstadt. Das ist zunächst toll und aufregend. Aber
irgendwann beginnen die Blumen das „Grün“ zu vermissen. Schließlich begegnen sie einem Professor, der liebevoll seine
verrückten Geschöpfe pflegt: die Hörmöhre bekommt mit einem riesigen Wattestäbchen die Ohren geputzt, dem
Löwenmäulchen werden mit einer übergroßen Zahnbüste die Zähne geschrubbt und der Gehirnkaktus wird mit
Matheaufgaben bei Laune gehalten. Dort finden die Freunde eine neue grüne Heimat und dürfen bleiben.
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„Zoff im Beet“ war eine tolle, fantasievolle Geschichte mit Musik und Tanz, mit sprechenden Tieren und Blumen, mit
tanzenden Cowboys und mit vielen anderen lustigen Gestalten. Vielen Dank an „Komiko“ für diesen schönen Vormittag.

 

 
Eva Zackl
 

 

 

 

 
Nachrichten Wiesbaden 17.05.2016

Schüler bringen inklusive Klang-Bild-Bewegungsperformance auf die Tattersall-Bühne


 
Von Anna Dollak

WIESBADEN - „Selbst einmal Lehrer spielen und anderen Kindern etwas beibringen“ – dieser Wunsch hat sich für Tobias Fachinger durch das inklusive Projekt „Rund um die Ecke“ jetzt erfüllt. Der 14 Jahre alte Schüler der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule lehrte die anderen Kinder und Jugendliche des Projekts einen Hip-Hop-Tanz, den sie gemeinsam im Tattersall aufführten.

Wie er auf die Idee kam? Zu Beginn war Tobias an indischen Tänzen interessiert, nach einem Gespräch mit seiner Mutter haben beide aber gemerkt, dass Hip-Hop deutlich besser zu dem Jungen passt. Dann, erzählt der Junge, habe er kurzerhand im Internet auf der Videoplattform YouTube „Hip-Hop üben“ eingegeben, „und mir hat direkt der erste Tanz gefallen“, berichtet er. Vorgeschlagen hat er die Performance dann den beiden Tanzlehrerinnen des Projekts, die auf Anhieb einverstanden waren.

Mit Förderschülern

Die rund 50 Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 15 Jahren erarbeiteten über ein halbes Jahr lang gemeinsam und eigenständig Musik, Tanz und Bühnenbild. Involviert sind Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, eine Förderschule, sowie die beiden Wiesbadener Regelschulen Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule und die Diesterwegschule. Sinn des Projekts ist eine kreative und selbstständige Zusammenarbeit von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen. Jedes Kind darf Ideen einbringen. „Wir wollen Kinder aus Regel- und Förderschulen zusammenbringen, also Kinder, die sich sonst nicht begegnen würden“, erklärt Projektleiterin Alexandra Waldmann. Bei dem ersten Treffen im September beschlossen die Kinder gemeinsam den Titel „Rund um die Ecke“. Ideengeber: runde und eckige Tanzbewegungen.

Die Aufführungen der inklusiven Klang-Bild-Bewegungsperformance finden in diesem Jahr im Wiesbadener Tattersall statt. Es ist bereits die vierte Ausgabe, jedes Jahr an einem anderen Standort und mit anderen Schulkindern. Familien und Freunde applaudieren nach jeder Sequenz, machen Fotos und beobachten gespannt das Geschehen auf der Bühne. Ein halbes Jahr haben die Schüler geprobt.

Drei Aufführungen gibt es, eine am Donnerstag und zwei am Freitag. In der einstündigen Pause zwischen den Auftritten toben die Kinder und holen sich Erfrischungsgetränke oder entspannen auf den Zuschauerrängen und reden über den vorangegangenen Auftritt. Am Vortag war die Stimmung noch deutlich angespannter, berichten sie. „Als ich mit dem Stadtbus zu unserer ersten Aufführung gefahren bin, war ich so aufgeregt, dass ich sogar gezittert habe“, erzählt Tobias Fachinger.

Eine Stunde „zu kurz“

Bürgermeister und Sozial- und Umweltdezernent Arno Goßmann, der das Projekt gemeinsam mit dem Programm „Kunstvoll“ des Kulturfonds Rhein-Main finanziell unterstützt, zeigt sich begeistert. „Eine faszinierende Aufführung und eine tolle Leistung aller Beteiligten. Schade, dass sie schon vorbei ist.“ Auch den Kindern war die einstündige Aufführung zu kurz. „Ist eine Stunde etwa schon vorbei?“, hört man sie nach dem Auftritt traurig tuscheln.


​"Der Kultur auf der Spur" - die Projektwoche 2016

Vom 25. bis zum 29. April fand unsere diesjährige Projektwoche statt. Unter dem Thema „Der Kultur auf der Spur“ haben sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Kultur beschäftigt. In unterschiedlichen Projekten wurden Kunstwerke gestaltet, gelesen, geschrieben, gegruselt, gefilmt, genäht, gebacken, gekocht, musiziert, Sport getrieben und Ausflüge unternommen. Es gab viele kreative Aktionen und natürlich jede Menge Spaß!
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Silke Tübbecke


 

Eindrücke aus der Projektwoche - 
"Hilfe, blutvermierte Hände?!?


Frau Breuer-Klein voller Panik, Frau Tübbecke mit aufgerissenen Augen, Herr Rossi steht der Schreck im Gesicht. Zu hören ist gruseliges Geheule, zu sehen abhackte, blutverschmierte Hände. Kann das sein? Bin ich in einen Gruselfilm geraten? Nein! Denn in der Projektwoche hatten ein paar SchülerInnen richtig viel Spaß am Gruseln, vor allem aber am „Lehrer erschrecken“! Mit selbstgebastelten Masken und Händen und einem künstlichen Bein, alles verziert mit Ketchup, zogen die Gruselschrecker durch die Schule und haben jeden erschreckt, der ihnen über den Weg lief. Hihi, was für ein Spaß. Und die erschreckten Gesichter der LehrerInnen wurden auch noch fotografiert. Echt gemein!!!
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Das war aber nicht alles. Mit schaurigen Menschenschurken wurden die Türen des Neubaus verziert. Gruselgeräusche mit dem Micro geübt. Und natürlich gab es auch ein leckeres Frühstück, mit essbaren Spinnen, Würmern und Augen. Das war wirklich eine gruselige, lustige und aufregende Woche. Wir wollen mehr davon.

Eva Zackl

 
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Hubschrauber und Rennautos im Musikraum

Fagot-k.jpg​Was macht ein Hubschrauber in unseren Musikraum?  Gespannt verfolgten unsere Schüler*innen am 19.2. den Flug eines Hubschraubers einmal durch den Musikraum. Zumindest akustisch, denn zu sehen war er nicht.  Herr Brechtel aus dem Orchester des Staatstheaters stellte uns sein Fagott vor und konnte darauf echt verblüffend gut einen Hubschrauber simulieren. Wirklich faszinierend. Außerdem zeigt er uns auch, wie ein Fagott aufgebaut ist, dass die Röhre eigentlich 2,60 Meter lang ist und er darauf 42 Töne spielen kann.  Und natürlich spielte er uns auch den „Großvater" aus „Peter und der Wolf" vor.

 

20160304_101110-k.jpg2 Wochen später besuchte uns  Herr Kräkel und stellte uns seinen Kontrabass vor. Die Schüler*innen staunten nicht nur über die Größe von 2 Metern und die unglaublich tiefen Töne. Herr Kräkel konnte  auch tolle Geräusche auf dem Kontrabass nachmachen: Rennautos, eine knarzende Tür und Bienen.  Er erklärte uns wie der Kontrabass  funktioniert  und spielte uns den „Elefant" aus dem „Karneval der Tiere" vor. Alle Schüler*innen durften das Instrument auch mal spielen, bzw. die Schwingungen am Resonanzkörper fühlen.  Durch die tiefen Töne kann man die Schwingungen unglaublich stark spüren. Es waren zwei wirklich tolle Vormittage. Hoffentlich kommen uns bald noch mehr Musiker aus dem Orchester des Staatstheaters besuchen.

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Eva Zackl

 

 

 

 

 


Wir sind MIXED UP Preisträger 2015

mit unserem wunderbaren Theaterstück „ Die Prinzessin, die Piraten und die geheimnisvolle Tür" und der Kurier schreibt am  07.11.2015:

 

WIESBADEN - In jeder Hinsicht eine denkwürdige Aufführung. „Die Prinzessin, die Piraten und die geheimnisvolle Tür" bei den diesjährigen Schultheatertagen im Staatstheater im März – das waren 90 Schülerinnen und Schüler der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die mit einem eigenen Stück in Kooperation mit der Theaterwerkstatt berührten. Jetzt wurde dieses gemeinsame Projekt auf höchster Ebene ausgezeichnet: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung haben es in der Kategorie Partizipation beim Wettbewerb „Mixed Up" ausgezeichnet. Der Preis: eine Feierstunde in Düsseldorf, eine Urkunde, zwei Schilder – jeweils eins für die Schulwand und fürs Theater – und 2500 Euro.

„Wir freuen uns sehr über diese öffentliche Wertschätzung, damit unsere Arbeit auch fortgesetzt werden kann", so Priska Janssens, Leiterin der Theaterwerkstatt. Es ist bereits das dritte gemeinsame Projekt mit der Bodelschwingh-Schule. Bei der Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlicher und motorischer Entwicklung fällt die Arbeit mit den Theaterprofis auf fruchtbaren Boden: „Die Kinder sind viel selbstbewusster geworden und engagieren sich alle sehr", so Lehrerin Eva Moore, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Eva Zackel und Silke Tübbecke zum Leitungsteam des Projektes auf der Schulseite zählte.

Berührende MomenteMixed-up- Gewinnübergabe.jpg

Hinter den Kulissen seien alle rund 150 Schülerinnen und Schüler beteiligt gewesen, zum Beispiel mit Bühnenbildarbeiten. Als dann das Theater zur Probe in der Turnhalle die von den Profis angefertigte magische Tür lieferte – da war die Begeisterung groß. Auch im Theater selbst gab es hinter der Bühne viele berührende Momente, erzählt Priska Janssens: „Es waren ja über 200 Rollstuhlfahrer dabei, die von unseren Maskenbildnern geschminkt wurden."

Dass das mit den Schülern gemeinsam entwickelte Projekt aus über 250 Bewerbungen von Schulen in Verbindung mit einer Kulturinstitution in einer der sieben Kategorien ausgezeichnet wurde, lag auch mit daran, dass es einer Schüler-Jury so gut gefiel: „Die sagten: Eigentlich bekommt Ihr den Preis, weil wir selbst gerne auf so eine tolle Schule gegangen wären", berichtet Eva Moore. Das Preisgeld wird an der Schule eingesetzt – „vielleicht für einen schwarzen Hintergrund für die Bühne unserer Aula, damit wir auch dort Theaterspielen können".

 

 

Direktlink: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/theaterwerkstatt-und-bodelschwingh-schule-auf-bundesebene-ausgezeichnet_16356592.htm

 

Klassisches Konzert an der Bodelschwingh-Schule

 

Drei kleine klassische Minikonzerte von jeweils 20 Minuten durften die Schülerinnen und Schüler am 1. Oktober erleben. Zu Gast waren zwei Musikerinnen mit Cello und Klavier. Die Cellistin stellte ihr Instrument den Kindern einzeln vor. Die beiden spielten u.a. Werke von Bach und Chopin. Die Kinder hörten mit Spannung und Begeisterung die unterschiedliche Musik an.

Alle erlebten es als eine schöne, kurze Unterbrechung im Schulalltag.

Eva Zackl

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Durch Zusammenarbeit gewinnen!

preisträger.jpgUnter diesem Motto prämieren das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.  mit dem Wettbewerb MIXED UP gelungene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Trägern der Kulturellen Bildung und Schulen im gesamten Bundesgebiet. In diesem Rahmen werden sechs Kooperationen von kultureller Kinder- und Jugendbildung und Schule mit Preisgeldern im Gesamtwert von 15.000 Euro honoriert.

Im Projekt *Alle Kinder auf die Bühne!* der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt körperlich und motorische Entwicklung) und der Theaterwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden entwickelten 90 Schüler/innen ihr eigenes Theaterstück und brachten sich in alle kreativen und organisatorischen Entscheidungsprozesse aktiv ein. „Dieses Projekt zeigt, dass jede/r Jugendliche das Potenzial hat, etwas zu erschaffen, wenn ihr/ihm nur die Möglichkeit und die nötige Unterstützung geboten wird", so die MIXED UP Jugendjury.

Das Projekt erfüllte alle Kriterien, die wir zuvor aufgestellt hatten, wobei die hohe Selbstbestimmung der Schüler/innen, das demokratische Verhältnis zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen, die künstlerische Herangehensweise an die Berufs- und Zukunftsorientierung wie auch der Spaßfaktor einen besonderen Stellenwert einnehmen."

 

Die Preisverleihung wird am 26. Oktober im „zakk" in Düsseldorf stattfinden – eingebettet in den bundesweiten Fachtag „Kulturelle Bildung in der Schule: Tür auf für mehr Partizipation".

 

Musikfest am 11. Juli 2015

Die Sonne lachte, der Himmel war blau und es wehte ein laues Lüftchen. Beste Voraussetzungen also für ein Fest! Und dies war ein besonderes Fest, sozusagen eine Premiere im Hause Bodelschwingh.

musikfest1.jpg4 Förderschulen - die Lindenschule aus Breithardt und die Wichern-, Fluxus und unsere Schule aus Wiesbaden gaben sich am 11. Juli 2015 ein Stelldichein in der Pörtschacher Straße. Alle 4 Schulen zeigten einen kleinen Ausschnitt aus dem musikalischen und tänzerischen Repertoire ihrer Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto „Wir sind vom selben Stern" haben alle 4 Schulen ein kleines, aber feines Programm zusammengestellt, das sich sehen lassen konnte. Ob „Flotte Flüxe" oder „Klick und Rock Band", ob „o Troopers" oder „Circle Sounds" und natürlich unsere Bodelrocker und Cheerleader - es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm, das den zahlreichen Gästen offensichtlich viel Freude gemacht hat.

Für Speis und Trank war ebenfalls ausreichend gesorgt, auch dank vieler leckerer Kuchenspenden der Elternschaft und den fleißigen Kuchen- und Waffelbäckern unserer Schule.

musikfest2.jpgEinen besonderen Dank an unsere vielen Helfer und Helferinnen aus den Bereichen Elternschaft, Kollegium und FSL´lern. Hier müssen auch besonders unsere Schüler erwähnt werden: Unermüdlich haben sie Buttons hergestellt und den Künstlern überreicht, sie haben die Waffel- und Kuchentheke bedient und sich beim Verkauf der Getränke eingesetzt. Viele haben sich auch als Betreuer unsere Gäste bewährt, in dem sie für wichtige, wegweisende Informationen zur Verfügung standen.

 

 

musikfest3.jpgDanke sagen wir auch dem Ortsbeirat Wiesbaden – Biebrich, ohne dessen finanzielle Unterstützung dieses Fest so nicht möglich gewesen wäre.

Insgesamt können wir mit Stolz auf ein gelungenes und bewegendes musikalisches Ereignis zurückblicken!

 

 

 

 

 

Mal-Aktion auf dem Schulhof

 

Am 2. Juni haben alle Schülerinnen und Schüler der Grundstufe und auch ein paar von den ganz Großen auf dem Schulhof eine tolle Malaktion gestartet.

Dabei wurden große Stoffbahnen sowie die alten Rollen aus unseren Handtuchspendern ganz im Sinne von Re-use und Upcycling mit viel viel bunter Farbe bemalt – aus den fertigen Bahnen werden große Fahnen und bunte Wimpelketten, die beim Musikfest am 11.7. unseren Schulhof schmücken - und hoffentlich auch noch bei vielen weiteren Aktionen zum Einsatz kommen!

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Text: Eva Moore

 

Kunst-Projekt mit dem alten Trampolin

Ebenfalls zum Thema „Recycling – Upcycling" haben wir mit finanzieller Unterstützung durch das Kulturgeld vom Kultusministerium mit der Künstlerin Sonja Welp an vier Tagen Anfang Juli ein spannendes Projekt gemacht: 12 Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 16 Jahren haben das alte Trampolin, welches es nicht mehr über den TÜV Kultur2.jpggeschafft hatte, erst zerlegt und dann mit viel Engagement und kreativen Ideen in die unterschiedlichsten Skulpturen, Fantasiewesen und Gegenstände verwandelt. Aus den Sprungfedern wurde ein Flugsaurier, aus der Schaumstoffpolsterung ein Wal, diverse Metallteile wurden zu einem Klangspiel umfunktioniert und sogar ein Modell des Eiffelturms ist entstanden.

Alle Figuren wurden an das alte Sprungtuch geknüpft und mit tatkräftiger Hilfe von unserem Hausmeister Herrn Wunderlich im Durchgang zwischen Alt- und Neubau unter der Decke aufgehängt. Vielen Dank dafür!

 

Text: Eva Moore

Hurra wir sind Kulturschule!!!

 

P3271076k.jpgAm Freitag, den 27.03. 2015 war der offizielle Startschuss für unsere Schule ​zur „Kulturschule". Die Kolleginnen Eva Zackl, Silke Tübbecke, Katja Motitz, Susanne Breuer-Klein, Doris Kämmerer-Bohn und Christel Weiß machten sich auf den Weg zur Burg Fürsteneck in der Nähe von Hünfeld.

In einem Festakt, an dem die neuen 10 Kulturschulen und die Schulen, die bereits die Zeit des Veränderns als Kulturschule hinter sich haben, mit ihrer jeweiligen Fahne und der eigenen Hymne vorgestellt. „Alte Kulturschulmitglieder" haben die Neuen mit guten Ideen und Materialien im Kulturbeutel begrüßt.

Leider war unsere „Patenschule", die Dilthey-Schule aus Wiesbaden nicht zugegen, sodass eine andere Schule unvorbereitet einspringen musste.

Viele Redner vom Kultusministerium und von  verschiedenen Schulen und schöne musikalische Untermalung einer Marburger Kulturschule, sowie leckere Häppchen rundeten das große Ereignis ab.

 

Schultheatertage 2015

Kaum hatte das Schuljahr im Sommer 2014 begonnen, dachte das Theaterteam schon über die Schultheatertage nach. Als erstes gab es diesmal eine Umfrage unter allen Schülerinnen und Schülern:

„Welche Rolle wolltest du schon immer mal spielen ? Welche Ideen hast du für unsere Geschichte?"

Aus den Ergebnissen dieser Umfrage inszenierten wir das Stück. Ziel war es, so viele Rollenwünsche wie möglich unterzubringen. Wir konstruierten eine Rahmenhandlung, bei der jede Klasse eigene Ideen einbringen konnte.  Von Anfang an klar war dabei, dass ein König, eine Prinzessin und Piraten im Stück vorkommen müssten, die anderen Figuren haben sich nach und nach entwickelt. Der Vorschlag eines Schülers mit der Tür war sehr praktisch, weil wir so die Prinzessin auf der Suche nach ihrem Prinzen durch die verschiedensten Welten schicken konnten und für die einzelnen Gruppen viel Freiraum in der Gestaltung ihrer Szene entstand.

Nach den Weihnachtsferien wurde es dann ernst: in allen teilnehmenden Klassen wurden Szenen geprobt, Dialoge entwickelt, Texte gelernt, getanzt, gesungen, gerappt – bis wir in der Probenwoche Anfang März alles zu einer durchgängigen Geschichte zusammensetzen konnten. Jeden Tag klappte es ein bisschen besser (und passend zur Generalprobe waren auch alle Hauptrollen wieder gesund.)

Premiere feierte unser Stück „Die Piraten, die Prinzessin und die geheimnisvolle Tür" dann am 6. März in der FeG gegenüber der Schule – über 100 Zuschauer von anderen Schulen, Kindergärten aus dem Viertel und unsere Busfahrer waren gekommen. Wie schon vor zwei Jahren stellte uns die Kirchengemeinde ihre tollen Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung.

Den „richtig großen" Auftritt hatten wir dann am 11.3. im Kleinen Haus im Staatstheater. Alle waren mächtig aufgeregt. Es war wie in jedem Jahr eine tolle Erfahrung, auf einer richtigen Bühne mit der professionellen Theatertechnik unser Stück spielen zu dürfen. Besonders gefreut hat uns, dass einige der Bühnenhandwerker extra wegen der Schultheatertage nicht an dem für diesen Tag geplanten Streik teilgenommen haben!

Zum Inhalt des Stückes ein Text aus der Theaterzeitung, die während der Probenwoche von Schülern der Klasse BO 3 gestaltet wurde :

Die Prinzessin, die Piraten und die geheimnisvolle Tür        

Eine Prinzessin soll verheiratet werden. Ihr Vater, der König, will, dass sie den Prinzen Theodor heiratet, den sie nicht liebt. Die Prinzessin liebt den Prinzen Johann, genannt Jonny! Der König veranlasst, dass Prinz Jonny von Piraten entführt wird. Die Prinzessin macht sich daraufhin auf den Weg, ihren Jonny zu suchen. Auf dieser Reise kommt sie durch eine verwunschene Tür in verschiedene Welten.

Theater-ende.jpgSie trifft auf Aliens, Pinguine und Eisbären, sie landet im Orient mit dem Sultan, in der Wüste. Sie durchquert das Meer und nimmt am Unterricht der Zauberklasse von Harry Potter teil. Im Zauberwald erfährt sie dann, wo sie den Prinzen finden kann. Der hat sich mittlerweile mit den Piraten angefreundet. Die Prinzessin geht ein letztes Mal durch die geheimnisvolle Tür und findet ihren Prinzen bei den Piraten. Und so gibt es ein Happy End für beide.

von Eva Moore

 

 

Vorlesetag 2014

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Schon zum 2. Mal hat sich die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in eine große Leseoase verwandelt. In diesem Jahr war es am 21. November soweit. Auch 2014 hatten wir eine Premiere zu feiern, denn unter unseren Vorlesern waren in diesem Jahr auch ältere Schüler und ein Schüler brachte sogar seine eigene Geschichte mit! Diese Figuren waren in der Pörtschacher Straße zu Gast: Peter Pan, Frau Holle, Rico, Oskar, Dirk und ich, der Räuber Kunibert mit dem Jungen Marcel und viele andere.

Für alle, die wieder vorlesen und Geschichten lauschen möchten: Am 20. November 2015 ist der nächste VORLESETAG!

 

 

 

​Mittelstufenklassen beim Projekt
„Schüler entdecken zeitgenössische Kunst"

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Am 25.11.14 sind wir und die Klassen M3 und M1a in die Wilhelmstraße zum Nassauischen Kunstverein gefahren. Es gab viele Kunstgegenstände zu besichtigen. In einem Raum hingen Schnüre von der Decke, dort haben wir eine Kugelbahn gebaut. Die Künstlerin Frau Resch hat uns gezeigt, wie wir lange Papprinnen daran befestigen können. Dann haben wir mit Klebeband die Rollen miteinander verbunden. So entstand eine schöne Kugelbahn. Ganz oben haben wir eine Murmel eingeworfen, die den ganzen Weg durch die Papprollen kullerte. Am Ende fielen die Murmeln in eine Styroporschale. Teilweise mussten wir auf eine Leiter, um alle Rollen zu befestigen. Das hat viel Spaß gemacht! Zwischendurch gab es noch ein leckeres Buffet für uns. Im Wiesbadener Kurier ist ein Bericht zu lesen:  (siee unten)
Toll, dass unsere Arbeit bis zum 14.12.14 von allen Ausstellungsbesuchern gesehen werden konnte!
Ein Bericht der Klasse M2b

Kunstprojekt mit Bodelschwingh-Schülern im Nassauischen Kunstverein

http://www.wiesbadener-kurier.de/stat.php?id=14807708&np=3888889&rs=13256586

Nachrichten Wiesbaden     (aus dem Wiesbadener Kurrier)                                                                    27.11.2014

​WIESBADEN - Die Kugelbahn sieht ein wenig improvisiert aus, ist sie aber nicht: Lucas und Sira beispielsweise, zwei Schüler der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die am Kunstprojekt „Schüler entdecken zeitgenössische Kunst 2014" des Nassauischen Kunstvereins teilgenommen haben, sind beim Verkleben von Papprollen, durch die sich Tischtennisbälle ihren Weg bahnen, sehr planmäßig vorgegangen. „Erst gab's eine Scheu vor dem Erklimmen der Leiter, doch dann waren alle mit Begeisterung dabei und haben der Bahn viele neue Wendungen verpasst", schildert die Künstlerin Verena Resch, die das Projekt Kugelbahn – ein Beitrag der noch bis 14. Dezember laufenden Ausstellung „Hausbesetzung" – begleitete. Dass der zwölfjährige Lucas keinerlei Hemmung hat, die Leiter hinaufzuklettern und jede Menge Kugeln die Bahn vom höchsten Punkt aus hinabsausen zu lassen, stellte er bei einer Vernissage unermüdlich unter Beweis.

Kunstverein.jpg(In Aktion am Kunstobjekt: der 12-jährige Lucas mit der Künstlerin Verena Resch an der selbst gebauten Kugelbahn.
Foto: wita/Paul Müller)

Erstmals mit Förderschülern

Das zum nunmehr fünften Mal von der Schufa Holding AG geförderte Kunstprojekt, das erstmals mit einer Gruppe von Förderschülern der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule durchgeführt wurde, stieß auch bei den Machern des Kunstvereins auf Begeisterung. Elke Gruhn, Vorsitzende des Kunstvereins, zeigte sich positiv überrascht, mit welch großem Interesse die Schüler sich auch die Fotografien und Videos sowie die Bilder und Skulpturen zum Thema „Hausbesetzung", die anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Wiesbadens mit Berlin-Kreuzberg präsentiert wird, ansahen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Gentrifizierung, der sozioökonomische Strukturwandel großstädtischer Viertel, bei dem ärmere Bevölkerungsgruppen ab- und wohlhabendere Bevölkerungsgruppen zuwandern. Und das gemeinsame Mittagessen an der langen Tafel war für die Kinder der Bodelschwingh-Schule, die sich als Förderschule dem Schwerpunkt der körperlichen und motorischen Entwicklung widmet, naturgemäß ein weiterer Höhepunkt des Tages.

Verena Resch hat schon wiederholt mit Kindern an Kunstprojekten gearbeitet. Von ihr stammt die Vorgabe, die langen dünnen Seile, die von der Decke hängen und das „Gerüst" für die halbierten oder runden Papprollen bilden. Die sind kunstvoll miteinander verwoben, mit Klebeband oder Schnüren in- und aneinander gepasst und bilden ein hohes und sich über zwei Räume verteilendes Labyrinth, durch das sich die leichten Kugeln mehr oder weniger reibungslos ihren Weg suchen. Bleiben die Kugeln an zu eng verknoteten Seilen einmal hängen oder haben so viel Schwung, dass sie aus der vorgesehenen Bahn geworfen werden – umso besser: Dann lassen Lucas und die 14 Jahre alte Sira ihrer Bastel- und Improvisationslust freien Lauf, justieren an einzelnen Stellen der Kugelbahn nach und beseitigen Hemmnisse. Oder sie spielen, wie Lucas es formuliert, „Bombe", und schicken gleich so viele Kugeln auf die Reise, dass etliche von ihnen aus der Bahn fliegen und mit einem leisen Plopp ihre Ankunft auf dem Boden im zweiten Stock des Nassauischen Kunstvereins an der Wilhelmstraße verkünden…

Ganz schön abgefahren

Wir, die Klassen M2a und M1b, haben gemeinsam mit einer 5. Klasse der Riehlschule in Biebrich, an einem Tanzprojekt teilgenommen. Jeden Donnerstag haben wir in der Sporthalle gemeinsam geprobt. Es gab auch eine PR Gruppe. Diese Schüler haben die Plakate gemalt und auch gefilmt. Am 15. und 16. Mai gab es 4 Aufführungen in der Walkmühle. Es war sehr schön mit viel Action.    

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Move@2014

Am 5.7. und 6.7. war es soweit: Es öffnete sich der rote Vorhang auf der Bühne des Großen Hauses des Wiesbadener Staatstheaters für eine große Galavorstellung von „move@2014" und wir waren dabei. Mit uns produzierten 250 Schülerinnen und Schüler, Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung zwischen 7 und 70 Jahren die Aufführung. Alle haben viele Monate zu den Enigma-Variationen des Komponisten Edward  Elgar gearbeitet, ein Bühnenbild kreiert und gestaltet, Kompositionen angefertigt, musikalische Improvisationen geprobt, Choreografien entwickelt und einstudiert.

 

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Aus der Grundstufe improvisierten wir (Sven, Fernando, Boran, Justus, Johanna, Sara und Nico) gemeinsam mit Schülern der Schumann-Schule zu einer Variation. Unterstützt wurden wir dabei von zwei Musikern des Wiesbadener Orchesters.

Während der Aufführung mussten wir hinter der Bühne ganz leise sein und auf unseren Einsatz warten. Eine Lampe hat uns gezeigt, wann wir auf die Bühne durften. Es musste alles wie „am Schnürchen klappen". Erst sind wir einzeln auf die Bühne gekommen und haben alleine mit unseren Instrumenten Musik gemacht.  Dann hat das Staatsorchester eingesetzt und gemeinsam mit uns einen Walzer gespielt, zu dem wir gesungen und getanzt haben. Den anschließenden tosenden Applaus von 1200 Menschen im ausverkauften Haus haben wir an beiden Aufführungen sehr genossen.

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E. Moore, E. Zackl, S. Tübbecke

Ein Zoo in unserer Sporthalle

Da kriecht eine Robbe, dort watschelt ein Pinguin, plötzlich stolziert ein Hahn durch unsere Sporthalle, zwei Löwen streiten sich und Kamele wurden auch gesichtet. Wie kann das sein?

Zoo- Sport1.jpgAm Donnerstag, den 17. Juli 2014 waren eine Tänzerin und ein Tänzer im Rahmen von Flux bei uns zu Besuch und führten 60 Schülerinnen und Schülern der Schule den „Elephantwalk" vor. Mit auf der Bühne standen jede Menge Eimer. Diese waren mal Kamelhöcker, mal Futternapf, Elefantenfüße, Schlangenhaut, Kopfbedeckung oder einfach eine Mauer zum Verstecken. Nur mit Bewegungen, Gestik, Mimik und den Eimern zeigten sie uns in einem 30-minütigen Ausdruckstanz viele verschiedene Tiere. Dabei war es faszinierend zu sehen, wie charakteristisch sie viele Tiere darstellen konnten. Auch ohne Ansage waren die meisten Tiere zu erkennen. Dies beeindruckte nicht nur die Kinder, sondern auch die anwesenden Lehrerinnen. 

Zoo- Sport2.jpgAnschließend durften elf Schülerinnen und Schüler an einem Tanzworkshop teilnehmen. Nach dem Aufwärmen wurden einzelne Hip-Hop-Elemente getanzt. Dies fiel einigen leicht, andere mussten sich ganz schön überwinden. Aber alle waren mit viel Spaß und Schweiß (bei 30 Grad) dabei. Der krönende Abschluss war eine Hip-Hop Tanzeinlage des Tänzers.

Vielen Dank an den Verein, der durch einen großzügigen Zuschuss diesen tollen Vormittag ermöglichen konnte.

Eva Zackl