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Unsere neuen FSJler:

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​FSJler Verabschiedung


Ein großes Dankeschön geht an unsere FSJler, die am 15.07.2016 ihren letzten Tag bei uns in der Schule haben!

Danke das sie sich für unsere Schule entschieden haben!

Danke für euren täglichen Einsatz ob in den Klassen, in den Aufsichten!

Sie waren immer da und waren sich für nichts zu schade!

Danke für ihre Ehrlichkeit, Fröhlichkeit und Freundlichkeit, aber auch für die Ruhe die einige von ihnen ausstrahlten.

Danke das hier keiner verdursten musste, denn sie haben jeden Montag für 20 Kästen Wasser gesorgt!

Danke das unsere Busse immer startbereit waren, denn sie haben sie betankt und die Sitze immer wieder ein und ausgebaut!

Danke für ihre liebevolle und fürsorgliche Art unseren Schülern gegenüber!

Danke für das ständige Stellen und wegräumen von Stühlen  in der Aula!

Ich könnte noch viele viel Punkte aufzählen, aber eines ist mir persönlich noch ganz wichtig:

Dank eurer Hilfe wurde mir der Einstieg in meine neue Aufgabe als FSJ-Anleiterin extrem erleichtert!

Danke für das schöne Jahr mit jedem Einzelnen von euch!

Wir werden sie alle vermissen, denn sie waren ein toller Jahrgang

Ich wünsche jedem einzelnen für die Zukunft alles erdenklich Gute. Ich bin mir sicher, das alle ihren Weg gehen werden!

Susan Knerler

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Willkomen - unsere neuen FSJler (Schuljahr 2015/2016)

Seit Anfang des Schuljahres haben wieder 18 junge Menschen ihr FSJ bei uns begonnen. Viele neue Herausforderungen erwarten sie, daher stehen zunächst zahlreiche Einführungen (wie Pflege, den Umgang mit dem Lifter, Physiotherapie und die speziellen Bedürfnisse unserer Schüler/innen, besondere Fachräume, UK, Computerprogramme, ins Busfahren mit einem Fahrsicherheitstraining und vieles mehr) auf dem Programm.

Mit ihrem großen Engagement haben sie sich bereits nach diesen wenigen Wochen in den Klassen unentbehrlich gemacht.

Wir wünschen ihnen ein unvergessliches Jahr mit vielen besonderen Momenten und Erfahrungen.

DSC_1199.jpgFSJ an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule –
ein Rückblick

Ein Jahr steht uns nun an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule bevor.

Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, eine Wiesbadener Förderschule, mit dem Leitspruch „Stark fürs Leben".

Jeden Morgen um 7:45 Uhr beginnt der Arbeitstag von uns FSJlern, dieses Jahr sind wir 18 Stück. Kurz darauf fängt unsere tägliche Morgenrunde im Stuhlkreis an. In dieser Runde besprechen wir gemeinsam mit unserer Betreuerin die Angelegenheiten, die am jeweiligen Tag anstehen. Danach geht es für uns schon in unsere Klassen oder ins Foyer, die Schüler kommen auch schon bald, jetzt ist es 8:20 Uhr. Die ersten Schüler kommen an, zu Fuß, mit Hilfe eines Rollators sowie im Rollstuhl. Jetzt ist es 8:40 Uhr, die erste Schulstunde beginnt und von jedem von uns FSJlern fängt ein Arbeitstag mit unterschiedlichem Ablauf an.

Wir Assistenzkräfte an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule unterstützen die Schüler und Lehrer während des schulischen Alltags, mit den umfangreichen Angeboten, die an dieser Schule für die Schüler angeboten werden. An dieser Schule besteht der Unterricht nicht nur aus Mathematik und Deutsch, im Gegenteil - wir begleiten die Schüler zum Schwimmunterricht, zum Reiten, zum Einkaufen für den Kochunterricht und den Pausenkiosk und zudem auch zum Snoezelen.

Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule als Einsatzstelle für das FSJ bietet sehr viel Abwechslung im Arbeitsalltag und durch Vertretungen bekommt man in jede Klasse Einblicke gewährt.

Sowie die Unterstützung der Schüler und Lehrer im abwechslungsreichen Unterricht dazugehört, so gehört auch die Pflege von Schülern, das Aufräumen der Klassenräume, kleine Hausmeistertätigkeiten und das nach Hause fahren einiger Schüler mit den Schulbussen nach dem Rollstuhlbasketball dazu. In dem Bereich der Pflege sind wir Assistenzkräfte gleich zu Beginn unseres FSJs von den Lehrern, den Physiotherapeutinnen und dem Pflegeteam eingewiesen worden, die uns auch im richtigen Heben und im korrekten Umgang mit dem Pflegelifter angeleitet haben. Zwischen den Unterrichtszeiten gibt es für die Schüler die Schulpausen, in denen wir FSJler für bestimmte Bereiche des Schulhofes abwechselnd Aufsichten übernehmen.

Besonders an dieser Schule ist, dass im schulischen Alltag viel Raum für Feiern und Feste gegeben wird.

Im Verlaufe des FSJ an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule lernt man die Schüler sehr schnell gut kennen, Neugierde ist auf beiden Seiten. Für die Schüler stellt man zudem auch eine Bezugsperson dar, die Schüler öffnen einem das Herz. Beide Seiten, Schüler wie Assistenzkräfte, gewöhnen sich an die Anwesenheit des jeweiligen anderen. Und in den letzten Wochen des FSJs ist schon eine leichte wehmütige Stimmung zu merken, bei den Schülern wie bei uns FSJlern.

Das FSJ an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule ist für mich, und für die anderen FSJler spreche ich sicherlich auch, ein bereicherndes Jahr mit vielen wertvollen Erfahrungen und viel Spaß. Mit tollen Schülern und einem netten Lehrerteam. Von dem Kollegium wird uns darüber hinaus oft mitgeteilt, dass wir eine große und unerlässliche Unterstützung an der Schule darstellen. Jeder Einzelne, ob Lehrer, Therapeut, Erzieher und FSJler - alle tragen gemeinsam wesentlich zu einem gut funktionierenden Schulalltag bei. Zudem kann das FSJ auch als berufliche Orientierung dienen. Einige von uns Assistenzkräfte gehen nach dem FSJ in die sonderpädagogische Richtung. Wenn man mich, und hier spreche ich bestimmt auch für die anderen FSJler, fragen würde ob ich mich nach diesem Jahr noch einmal für ein FSJ an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule entscheiden würde, dann würde meine Antwort ohne zu zögern – „Ja!" lauten.

 

Denise Jaeger (FSJ in der Klasse G4 und BO)

 

Die FSJler im Schuljahr 2013-2014!

 

 Fotos FSJler 2013-14-klein.JPG

 

Bericht einer FSJlerin:

Das vergangene Jahr war mit Sicherheit eins der schönsten und lehrreichsten Jahre meines Lebens. Im Sommer 2009 entschloss ich mich dazu ein FSJ zu machen und war völlig offen in welche Einrichtung ich wollte. Als Volunta mir anbot mein FSJ in einer Schule für Körperbehinderte zu machen, konnte ich mir noch nichts darunter vorstellen wie so ein Jahr ablaufen würde, war jedoch auch nicht abgeneigt.

An einem Probetag in der Schule wurde ich herumgeführt, besuchte zwei verschiedene Klassen und konnte mir einen ersten Eindruck von der Schule, den Kindern und den bevorstehenden Aufgaben machen. Nach diesem Tag war für mich klar, dass ich mein FSJ genau an dieser Schule machen möchte und habe diese Entscheidung auch kein einziges Mal bereut.

Als das Schuljahr 2009/2010 nach den Sommerferien losging, wurden alle FSJler und Zivis Klassen zugeteilt. Ich kam in die 2. & 3. Klasse, also in die Grundstufe.

Ich habe ein wundervolles Jahr verbracht. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ich so viel Spaß daran haben werde mit Kindern zusammen zu arbeiten und hatte vorher auch keinerlei Erfahrung mit Behinderungen. Aber man wächst an seinen Aufgaben. Anfangs war alles noch sehr ungewohnt. Man wusste nicht wie man mit den Kindern umgehen soll, ob man schimpfen darf oder wie man sich als Assistenzkraft zu verhalten hat.Jedoch war das Eis schnell gebrochen und die Phase der Eingewöhnung schnell vorbei.

Mit einer recht großen Gruppe an Assistenzkräften (wir waren dieses Jahr 18 Zivis/FSJler) hatten wir immer viel Spaß, auch in der Freizeit. Von dem netten Kollegium wurde man freundlich aufgenommen und bekam auf jede Frage eine Antwort. Und von den Schülern bekam man einfach unglaublich viel zurück. Schnell wurde man zu einer Bezugsperson, die Kinder kamen mit Fragen zu einem, wenn sie Hilfe brauchten oder spielen wollten.

Genau das ist es auch was ich hier so schön finde. Man bekommt von den Kindern an dieser Schule unheimlich viel zurück, viel mehr als von normalen Kindern. Man kann mit ihnen rumalbern, mit ihnen lachen und muss ihnen auch manchmal zeigen wo die Grenzen sind. Sie haben Respekt vor einem, sehen einen aber trotzdem noch als eine Art „Freund" zu dem man kommen kann um zu reden. Man wird zu einer Mischung aus Lehrer und Freund für die Kinder.

Alles in allem war mein FSJ das Beste was ich machen konnte, ich habe es nie bereut. Man lernt unglaublich viel fürs Leben dazu und hat dabei eine Menge Spaß!

 

Ich kann ein FSJ an der Bodelwschingh-Schule nur weiterempfehlen!

Frederike